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Are you ready for the great atomic power?

Zona - The Secret of Chernobyl ist ein neues kompetitives Spiel vom Verlag Rebel. Entdeckt haben wir das Spiel auf der Spiel 2019 und wir waren sofort schockverliebt in das Artwork. Unser erster Eindruck: sehr spannendes Spiel mit einer super Atmosphäre. 

Wir konnten Zona zum ersten Mal zu zweit testen. Jeder der Spieler übernimmt einen Charakter und versucht den sogenannten Sacraphagus zu erreichen. Dazu müssen die Spieler zuerst 2 Geheimnisse in geheimen Locations finden, um so das Ziel zu erreichen. Während dieser Suche werden die Scavengers, also die Spieler, mehreren Gefahren ausgesetzt. Dazu zählen Mutanten, Anomalien und natürlich die Auswirkungen der Radioaktivität. Durch Töten und Bekämpfen der diversen Gefahren erhalten die Scavengers Artefakte, Gegenstände und Schrott. Wenn ein Spieler zwei Geheimnisse gefunden hat und sich gut genug ausgerüstet fühlt, so kann er sich auf den Weg zum Sacraphagus machen und versuchen die Gefahren vor Ort zu überleben. Während seiner Reise dorthin kommt es durch Entscheidung, wie zum Beispiel anderen Überlebenden zu helfen, dazu dass die Gesinnung und die Anerkennung eines Scavengers ändern. Dies bringt oft spätere Folgen oder Vorteile mit sich.

Das Spiel ist in drei Phasen aufgeteilt: In der ersten Phase können die Scavengers aus mehreren Aktionen zwei Stück aussuchen. Hierzu gehört natürlich die Bewegung, das Bekämpfen, das Rasten und das Suchen vor Ort. Während der zweiten Phase, werden die Spieler einem Event vor Ort ausgesetzt. Dieses Event ist unterschiedlich für jeden einzelnen Spieler. In der letzten Phase werden Events ausgeführt, die alle Spieler betreffen. Dabei kommt es oft um eine Erhöhung der Radioaktivität, die irgendwann zu einer Katastrophe führt, die jeden Spieler, der sich draußen aufhält stark trifft. 

Soviel zum Spielablauf. Das Spiel an sich ist sehr story-lastig. Da kommt dann auch bereits einer der wichtigsten Punkte auf: Bedenkt bei einem Kauf, dass das Spiel momentan nur auf Englisch im Handel ist. Da alle Karten sehr viel Text enthalten würde ich das Spiel nur für Spieler mit guten Englischkentnissen empfehlen. Es ist jedoch bereits im Gespräch, dass das Spiel auch auf Deutsch raus kommt. Somit können die anderen Interessierten sich auch freuen. 

Die Story und die ganze Atmosphäre haben uns sehr mitgerissen. Das Artwork ist fantastisch und sehr liebevoll gestaltet. Wir haben ungefähr 4 Stunden für eine Runde gebraucht und haben uns keine Sekunde gelangweilt. Von daher würde ich das Spiel auf jeden Fall empfehlen!

Zur Spielmechanik:

Die Spielmechanik hat uns sehr an Arkham Horror erinnert. Die einzelnen Phasen, besonders die ortsgebundenen Events sind sehr ähnlich. Jedoch muss ich zugeben, dass ich diese Mechanik bei Zona besser durchdacht finde als bei Arkham Horror (und dies obwohl ich ein riesen Arkham Horror Fan bin). Die Events sind durch die zusätzliche Reputation, also Gesinnung, sehr abwechslungsreich. Außerdem gibt es viele Events, bei denen man sich für eine Möglichkeit entscheiden kann, ähnlich wie beim Fallout Boardgame. Auch die Mutanten- und Anomalien-Tokens haben am Anfang sehr an Arkham Horror erinnert. Jedoch sind auch diese in Zona besser durchdacht, da alle Werte auf der Rückseite stehen und man somit die Extra-Fähigkeiten nicht übersehen kann.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Glückslastigkeit: Im Spiel werden die Proben, ähnlich wie bei Arkham Horror, mit Würfeln abgelegt. Jedoch hat man hier die Möglichkeit sich viele Gegenstände zu kaufen oder sie zu finden, die das Würfelergebnis stark beeinflussen. Für uns war der Glücksfaktor viel ausgeglichener als bei Arkham Horror. 

 

FAZIT: Ich würde das Spiel auf jeden Fall empfehlen, da es mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht wurde!